Baulexikon
In unserem Baulexikon erhalten Sie Erklärungen und Hilfestellungen zu Abkürzungen oder fundierten Fachbegriffen
aus der Baubranche. Da dieser Bereich von unseren Mitarbeitern stets erweitert und verbessert wird, haben Sie
die Möglichkeit bei späteren Besuchen immer wieder neue Begriffe aufzufinden. Nutzen Sie zudem auch unsere
Aktuellen Baunews und verfolgen Sie aktuelle Berichte und Änderungen zu branchenrelevanten Themen.
B
- Bauverfahren
-
Sind die Vorgänge und Arbeitsweisen zur Herstellung einer Konstruktion oder eines Bauwerks.
- Bauweise
-
Weitläufig wird damit die festgelegte Anordnung von Konstruktions- oder Bauelementen beschrieben.
In der Baubranche versteht man unter Bauweise die Art und Weise, in der ein Bauwerk errichtet ist bzw. werden soll.
D
- Dachfirst
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Die höchste Stelle eines Daches. Die Spitze, wenn man so will.
E
- Effizienzhaus 70 (KfW 70)
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Effizienzhaus 70 bezeichnet ein Energiesparhaus, das von der KfW-Bank gefördert wird. Es darf nur 70 Prozent der nach Energieeinsparverordnung 2007 (EnEV) gültigen Höchstwerte (Jahres-Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust) erreichen. Es löst somit das frühere KfW-60 ab, wobei der Jahresprimärenergiebedarf bei 60 KWh pro m² Nutzfläche des Hauses bleibt.
- Eigenheim
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Eine verbreitete Variante des Wohneigentums. Meist ein eigenes Haus. Seltener wird es vom Eigentümer an einen anderen Nutzer vermietet.
- Erker
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Der Erker ist ein geschlossener Fassaden- oder Hauseckenausbau, der oftmals über ein oder mehrere Stockwerke geht.
F
- Fertigstellungsbürgschaft
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Diese Bürgschaft schützt den Auftraggeber vor Schäden durch Insolvenz des Auftragnehmers auftreten können und auch bei Nichterfüllung u. a. Verweigerung der vereinbarten Vertragsleistungen durch die Baufirmen.
G
- Genehmigungsplanung / Bauantrag
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Erlaubnis der Behörden zur Bebauung, Änderung / Modernisierung, Nutzungsänderung oder zum Abriss baufälliger Anlagen. Bauliche Maßnahmen ohne Genehmigung: nicht nur ein Baustopp ist möglich, sondern auch hohe Geldstrafen können fällig werden.
- Giebel
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Der Giebel ist die obere abschließende Wandfläche eines Gebäudes im Bereich des Daches, kann aber auch als Kurzform für Giebelwand benutzt werden. Beispiele: Flachgiebel, Spitzgiebel oder Zwerchgiebel.
K
- Krüppelwalmdach
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Der Begriff Krüppelwalm bezeichnet einen nur aus dekorativen Gründen bestehenden, kleinen Walm. Es kommt dort zum Einsatz, wo ein Steilgiebel an der gefährdetsten Stelle,dem Dachfirst, geschützt werden muss. So hebt sich diese Dachform mit einer eigenständigen Optik hervor. Es wird gewählt, um den Giebel vor rauer Witterung zu schützen.
L
- Lebenszyklus
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Der Nutzungszeitraum eines Bauwerks. Bei Gebäuden versteht man unter der "Nutzung" den Zweck, dem die Anlage durch ihren Gebrauch dient.
M
- Massivbauweise
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Massivbau die Bezeichnung für ein Fachgebiet, das sich mit „massiven“ Baustoffen und Materialien beschäftigt (Mauerwerk, Beton). Massivbau dient hier als Abgrenzung zu anderen Fachgebieten wie Leichtbau und Holzbau.
- Massivhaus
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Ein Gebäude, welches mit der Massivbauweise erstellt wurde.
P
- Photovoltaik
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(auch Fotovoltaik) ist die Umwandlung (u a. mit Solarzellen) von Sonnenenergie direkt in elektrische Strom.
Photovoltaikdire - Pultdach
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Ein Pultdach ist ein Dach mit nur einer geneigten Dachfläche. Die untere Kante bildet die Dachtraufe, die obere den Dachfirst. Seit einiger Zeit wird diese Dachform auch für Wohngebäude häufig verwendet, um einen architektonischen Akzent zu setzen. Auch aus energetischer Sicht haben Pultdächer gewisse Vorteile und werden häufig für Häuser verwendet, die über eine Photovoltaikanlage verfügen werden.
R
- Risikomanagement
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Ist die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken sowie die Steuerung von Reaktionen auf festgestellte Risiken.
S
- Satteldach
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Ein Satteldach besteht aus zwei geneigten Dachflächen, die an ihrer höchsten Stelle, miteinander verbunden sind. Das Satteldach liegt dabei in der Form eines etwa gleichmäßigen Dreiecks auf den Geschossen des Gebäudes.
- Statik
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Ein Teilgebiet des Bauingenieurwesens, welches die Berechnung realer statischer Systeme umfasst. Beispielsweise: Wie dick müssen tragende Wände mindestens sein?
W
- Walm
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Eine dreieckige Dachfläche eines Walmdaches, die partiell einen Giebel ersetzt.
- Walmdach
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Ein Walmdach ist eine Dachform, die im Gegensatz zum Satteldach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite (die kurze Seite des Hauses) geneigte Dachflächen hat.
- Wiederverkaufswert
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Den Wert, den ein Objekt/ Haus hat, wenn es nach der eigenen Nutzung wieder veräußert werden würde.
Z
- Zukunftinvestition
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Eine finanzielle Ausgabe in der Gegenwart, welche sich in der Zukunft rentiert und einen Nutzen für die eigene Person oder Andere bietet.
- Zwerchdach
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Bei einem Zwerchdach verläuft der First des Daches quer (= zwerch) zum First des Hauptdaches (längster First). Die Firsthöhe des Zwerchdachgiebels ist normalerweise nicht bis zur Firsthöhe des Hauptdaches hochgezogen.